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Friedenskirche eingeweiht: "Hier hat viel Friede Platz"

Trachtenverein und Feuerwehr begleiteten den Einzug zum Festgottesdienst mit Fahnenabordnungen
Bildrechte: Richter

Einweihung der neu gestalteten Friedenskirche am Sonntag mit Regionalbischof Christian Kopp und vielen Ehrengästen

erschienen in der Passauer Neuen Presse am 24.04.2022, Text und Bild: Johanna Richter

"Friedenskirche – Der Name ist so aktuell, wie schon seit 75 Jahren nicht mehr", sagte Landrat Erwin Schneider. Vor ihm ein vollbesetzter Kirchenraum, hinter ihm Vereinsfahnen, daneben die Geistlichkeit um Regionalbischof Christian Kopp. Der Anlass, weshalb Weltlichkeit und Geistlichkeit am Sonntag in der evangelischen Friedenskirche zusammentrafen, war ein erfreulicher: Das Gotteshaus, das bis zum Frühjahr 2020 renoviert wurde, wurde zwei Jahre nach dem ursprünglich angesetzten Termin endlich eingeweiht. Es war ein Fest der Freude, nicht zuletzt deshalb, weil die Kirchengemeinde endlich wieder zusammenkommen konnte. Für Landrat Schneider sei die Einweihungsfeier selbst erst die zweite große Veranstaltung in dieser neuen Phase der Pandemie gewesen, sagte er. Der Landrat fand in seiner Rede aber auch mahnende Worte: Man müsse sich für den Frieden einsetzen, dazu gehöre auch, die Wahrheit hochzuhalten, denn Lügen – das sehe man im Falle Russlands – könnten den Frieden bedrohen.

Das bekräftigte auch Bürgermeister Florian Schneider. Der neugestaltete Friedensplatz mit seiner Kirche befinde sich im Herzen Burghausens, "genau am richtigen Ort". Es sei ein Mittelpunkt für den Frieden. Schneider attestierte: "Schön ist es geworden."

Den Reigen der Grußworte setzten Heiner Hintermeier von der Baufirma Grundner als Vertreter der beteiligten Handwerksbetriebe, Künstlerin Meide Büdel und Architekt Thomas Neumeister fort. Letzterer ging auf die Historie der Renovierung des Gotteshauses ein. Die Sitzplätze seien überdimensioniert gewesen, die Orgel auf die Empore gezwängt, es gab Stufen zum Altarraum. 2016 habe man gemeinsam mit Studenten erste Konzepte zur Umgestaltung erarbeitet und den Raum schließlich auf seine Grundgeometrie zurückgeführt. Nun sei alles auf einer Ebene, das biete viele Möglichkeiten zur Gestaltung.

Meide Büdel habe den ausgerufenen Kunstwettbewerb für sich entschieden und das neue Gebäude gestaltet – unter anderem mit farbigen Glasfenstern, der Wandgestaltung hinter dem Altar, dem Taufbecken. 15 Handwerksbetriebe, alle aus der Region, seien am Umbau beteiligt gewesen. Im Namen dieser bedankte sich Heiner Hintermeier für die Aufträge.

Den Ansprachen vorausgegangen war ein Festgottesdienst, gestaltet vom "Swing-Low-Chor", in dem Regionalbischof Kopp die Prinzipalia Altar, Taufort und Kanzel weihte. Im Falle des Tauforts mit seinem in den Boden eingelassenem Wasserbecken, sagte er: "Ich hoffe auf wenige Unfälle und das ein oder andere lustige Erlebnis."

Kopp stellte seine Predigt unter den Titel "Zweifel erlaubt". Angelehnt war sie an Johannes 20 und den Jünger Thomas, der ebenfalls zweifelte. Für Kopp ist der Jünger darum Vorbild, denn "Öffentlichkeit gibt es nur im Plural. Die Menschen sind verschieden und auch hier in der Friedenskirche braucht es diese Verschiedenheit der Meinungen." Glaube sei der Zwilling des Zweifels, denn Glaube und Vertrauen gebe es nicht ohne Zweifel und Fragen. Und so habe manch einer auch gezweifelt, was die Gestaltung der Friedenskirche anbelangte. "Schaffen wir das? Gelingt das?" Kopp konnte gestern sagen: "Ja, das Projekt ist gelungen. Der Zweifel ist beigelegt. Es ist hell. Es ist Raum. Hier hat viel Platz. Hier hat auch viel Friede Platz."

Das Evangelium und den Zwillings-Vergleich griff Stadtpfarrer Erwin Jaindl in seiner An-sprache auf. "Es hätte nicht besser passen können. Ich sehe die evangelische und die katholische Kirche als Zwillinge." Jaindl wies darauf hin, dass am Festsonntag die orthodo-xen Christen, zu denen viele Ukrainer zählen, das Osterfest feiern.

Im Anschluss daran überreichte der Kirchenvorstand Geschenke an die zahlreichen an der Feier und am Umbau Mitwirkenden. Auch für Altbürgermeister Hans Steindl, in dessen Amtszeit der Umbau vonstatten gegangen ist und der es ermöglicht hatte, dass die Stadt eine Million Euro dazu besteuerte, war ein Präsent vorbereitet. Dieser musste die Teilnahme allerdings kurzfristig absagen, weshalb das Geschenk der Kirchengemeinde vorgestellt wurde: Steindls Taufspruch, auf eine Schiefertafel geschrieben. Das Thema auch hier: Nichtzweifeln und Zuversicht.

 


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